Ausstellungen

Aktuelle Ausstellung

Vom 19. Januar 2018  –  17. März 2018

Neues, Frohes – Andrea Hess

Eröffnung ist am Freitag, den 19. Januar 2018 um 19 Uhr.
Einführung: Birgit Wiesenhütter, M.A.

 

Pressrelease

Was sehen wir und wie verarbeiten und speichern wir diese visuellen Reize?

Die Künstlerin Andrea Hess hat auf diese Fragen ihre ganz persönliche Antwort gefunden und teilt sie uns über ihre einzigartigen und markanten Arbeiten mit.

Die in Freiburg lebende Künstlerin absolvierte ein Studium der Bildhauerei in Carrera und Ravenna, Italien und überträgt ihr Wissen aus dem plastischen Arbeiten in die Malerei. Ihre Arbeiten auf Leinwand entstehen durch ein bestimmtes Auf- und Abtragen der Farbschichten: Am Anfang legt Hess immer eine Vorzeichnung an, welche mal mehr oder mal weniger sichtbar ist. Darauf trägt sie eine transparente Acrylschicht auf und schafft damit die farbliche Atmosphäre des Bildes. Als nächstes wird dann eine Ölschicht auf die Acrylschicht gelegt und in die noch feuchte Ölschicht mit einem Graphitstift gezeichnet. Die Graphitpartikel verbinden sich mit der Ölfarbe und so entsteht ein metallischer Schimmer. Die Farbtiefen der Bilder entstehen jedoch immer durch Zufall.

Zufälle und Begegnungen sind auch Bildthema. Jedoch bildet die Künstlerin nach eigenen Angaben nie etwas Reelles ab, sondern arbeitet stets aus der Erinnerung und versucht so die inneren Bilder umzusetzen.

 

Die Galerie Merkle zeigt die, für die Einzelausstellung Neues, Frohes entstandene Werke und thematisiert die Auseinandersetzung der Künstlerin mit dem Gesehenen und der darauffolgenden Übersetzung in das Abstrakte und Bildliche. Die monochromen Bilder zeigen einzelne Personen, die für sich stehen und bestimmte Gefühlslagen vermitteln und Personengruppen, die sich gleichzeitig ganz nah und auch ganz fern sind.


Kommende Ausstellungen

 

vor – zurück – vor / Neue Zeichnungen, Linolschnitte und Kurzfilme von Rolf Urban

Vom 23. März 2018 bis 19. Mai 2018

Vernissage: Freitag, den 23. März 2018, 19 Uhr
Einführung: Natalie Savas, Kunsthistorikerin